Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren, ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören.
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Die Rheinpfalz, Montag, 23. Dezember 2019

RHEIN-PFALZ-KREIS


So eine Bescherung: Überraschung für Böhl-Iggeheimer Senioren

Von Julia Köller


Da freuen sich alle. Diejenigen, die schenken, und diejenigen, die beschenkt werden. (Foto: Lenz)


Zu Weihnachten möchten viele Menschen nicht nur Familie und Freunde beschenken, sondern auch anderen Gutes tun. Wie groß das Bedürfnis ist, zeigt sich bei einer Aktion der Drogeriemarktkette Rossmann. In der Böhl-Iggelheimer Filiale gibt es Geschenk-Sets für die Bewohner des Seniorenzentrums zu erwerben. Diese sind im Nu ausverkauft. Und dann? Wird erst mal Kaffee getrunken.


Zur Kaffeezeit haben sich viele Bewohner in den weihnachtlich geschmückten Essensräumen des Seniorenzentrums eingefunden. Eine Tasse Kaffee, etwas Süßes. Das tut gut. Aber heute soll es noch besser werden. Einige Senioren haben schon mitbekommen, dass sie heute etwas Besonderes erwartet. Andere sind völlig überrascht, als die Schüler der Peter-Gärtner-Realschule und weitere Besucher zu ihnen kommen. Gemeinsam mit ihrem Klassenleiter stellt sich die 9b auf und trägt den Senioren das Weihnachtslied „O Tannenbaum“ vor. Schon darüber freuen sich die älteren Menschen sehr, und bei mancher Bewohnerin fließen sogar ein paar Tränen der Rührung.

Doch die Schüler haben noch etwas mitgebracht. Für jeden einzelnen Bewohner und Gast der Tagespflege gibt es ein liebevoll verpacktes Geschenk mit Pflegeprodukten und Pralinen. Zusammengestellt wurden die Präsente von fünf Auszubildenden der Firma Rossmann, die sich für das soziale Projekt gemeldet hatten. Die Vorsitzende des Bildungssausschusses der Firma, Anja Rorich, ist deshalb auch vor Ort und freut sich, wie gut die Aktion bei den Senioren ankommt. Aber auch darüber, wie positiv die Kunden auf die Idee reagiert haben.


„Liebe Frau Seniorin ...“, schreibt ein Junge

„Viele Menschen möchten sich engagieren und wissen nicht wie“, sagt Rorich. Sie glaubt, dass es vielen Leuten besonders gefallen hat, dass die Geschenke für Menschen in ihrer Nähe gedacht waren. Und die meisten hätten auch das Angebot angenommen, ihr Geschenk mit einer kostenlosen Weihnachtskarte noch persönlicher zu gestalten. „Oft haben Kinder die Karte geschrieben und auch noch etwas dazu gemalt“, hat Filialleiterin Vanessa Müller beobachtet.

Eine solche Karte ist auch an das Geschenk geheftet, das Helga Bohne an diesem Tag bekommt. „Liebe Frau Seniorin, ich wünsche Ihnen eine frohe Weihnachtszeit. Liebe Grüße Leon“, steht darin in kindlicher Handschrift. Seine Karte hat Leon zudem noch mit einem prächtigen Geschenkpaket verziert und zaubert der Beschenkten damit ein Lächeln ins Gesicht. „Wer freut sich denn da nicht?“, bemerkt sie. Und auch Rosa Kocher, die ihr gegenüber sitzt, ist begeistert von der Bescherung. „Das war eine sehr schöne Weihnachtsüberraschung“, sagt sie und möchte den Spendern über die RHEINPFALZ ein herzliches Dankeschön ausrichten lassen.

Zu den Päckchen für die mehr als 120 Bewohner und Tagesgäste gesellen sich noch Pralinenschachteln, welche die Rossmann-Kunden für das Pflegepersonal erworben haben. Die Auszubildenden haben im Vorfeld jedoch wesentlich mehr Geschenke verpackt, da die Aktion zeitgleich auch in einer anderen Filiale für Senioren in Haßloch stattfand. „Am Ende ist es auch förderlich für die Ausbildung“, ist Anja Rorich überzeugt. „Da mussten die jungen Leute auf die Leute zugehen.“ Denn es seien immer ein bis zwei Auszubildende in der Filiale gewesen, um den Kunden das Projekt zu erklären.


Die Aktion soll wiederholt werden

Neben den kostenlosen Karten hat der Drogeriemarkt deshalb vor allem Arbeitsstunden für das Projekt zur Verfügung gestellt. Finanzielle Unterstützung gab es zudem von der VR Bank Kur- und Rheinpfalz. Und wenn es nach den Beteiligten geht, soll die Aktion im kommenden Jahr auf jeden Fall wiederholt werden. Angela Neubauer, die Leiterin des Seniorenzentrums, würde sich freuen. Denn sie war für die Idee „von Anfang an Feuer und Flamme“.

Vielleicht sind dann auch die Böhl-Iggelheimer Realschüler wieder mit an Bord. Schließlich hat es auch ihnen viel Spaß gemacht, die Senioren zu überraschen. Für Neuntklässler Dennis, der den Gesang seiner Mitschüler auf der Geige begleitet hat, war es auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten. „Es war ein schönes Gefühl, weil ich hier schon zwei Praktika gemacht habe“, erzählt der 14-Jährige. Aber auch seiner Klassenkameradin Celina hat der Besuch sehr gefallen. Am Ende des Rundgangs findet sie: „Es war sehr schön, dass man den alten Leuten mal etwas zurückgeben kann.“

 

 

 

 

 

Die Rheinpfalz - Marktplatz regional Rhein-Pfalz-Kreis - Nr. 32
Donnerstag, den 7. Februar 2019

Clowns-Englisch pauken

Zweisprachiges Theaterstück an Iggelheimer Realschule

Böhl-Iggelheim. Wie eine Sprachbarriere mit einer „Brainwash-Machine“ überwunden werden kann, das hat das Zopp und Co Clown-Theater mit ihrem zweisprachigen Stück „God save the Queen“ den Schülern der fünften und sechsten Klassen der Peter-Gärtner-Realschule Plus humorvoll gezeigt. Vergangene Woche konnten die Zehn- bis Zwölfjährigen in der Wahagnies-Halle Böhl-Iggelheim den Englisch-Unterricht einmal anders erleben.

Zwei Clowns, die in einem Wettbewerb gegeneinander antreten - der eine spricht nur Deutsch, der andere nur Englisch. Mit klassischem Clowns-Humor und ...

 

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Die Rheinpfalz - Ludwigshafener Rundschau - Nr. 110
Freitag, den 12. Mai 2017

Auch Windel wechseln geübt

Viel ausprobieren beim Berufsorientierungstag der Böhl-Iggelheimer Realschule

Von Julia Köller

Böhl-Iggelheim. Wie soll die eigene Zukunft aussehen? Und welchen Weg möchte man so gar nicht einschlagen? Die Schüler der Peter-Gärtner-Realschule plus (PGS) in Böhl-Iggelheim sind der Antwort auf diese Fragen am Mittwoch beim achten Berufs- und Studienorientierungstag ein gutes Stück näher gekommen.

Unübersehbar parkte der imposante Info-Truck der Metall- und Elektroindustrie vor dem Schulgelände Am Schwarzweiher. In seinem Innern standen die Schüler dicht gedrängt beieinander. Denn die Gelegenheit, selbst eine Maschine so zu programmieren, dass sie im Anschluss ein Werkstück nach den eigenen Vorstellungen fräst, wollten viele gerne nutzen. ...


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Auszüge aus
Die Rheinpfalz - 
Mittelhaardter Rundschau - Stadt - Nr. 24
Samstag, 28. Januar 2017

Der neue Traumjob Landtagsabgeordneter
Sie sind angekommen

Von Anke Herbert

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Auch das gehört dazu: Gesprächsrunde mit Schülern

Der AfD gelingt es am Donnerstagmorgen, den Aufruhr vom Mittwochnachmittag fortzusetzen. Die Debatte über Pressefreiheit sorgt für Emotionen und scharfe Worte. „Sie versucht immer mehr, mit der Sprache, mit ihrer Wortwahl, die Menschen zu spalten“, erzählt später Grünen-Abgeordneter Andreas Hartenfels aus dem Wahlkreis Kusel in einer Schülerrunde: Die Klasse 9b der Peter-Gärtner-Realschule plus aus Böhl-Iggelheim ist in Mainz, hat zuerst die Landtagssitzung besucht, jetzt ist ein Gespräch mit Abgeordneten angesagt. Neben Hartenfels sind Dirk Herber und Johannes Zehfuß dabei, für die SPD ist es Johannes Klomann aus Mainz, für die FDP Steven Wink aus Pirmasens. Die AfD ist nicht vertreten. Alle Fraktionen würden eingeladen, erklärt eine Mitarbeiterin des Landtags. Fünf solcher Runden habe es seit Mai gegeben, einmal sei die AfD gekommen. Als die Neuntklässler im Landtag waren, hatte Herber gerade ganz vorn neben Landtagspräsident Hendrik Hering Platz genommen. Wie Kazungu-Haß sitzt er ansonsten in der hinteren Reihe, weiter vorne sind in der Regel die „alten Hasen“ vertreten. Anderthalb Stunden lang war er einer von zwei Schriftführern, was aber wenig mit Schreiben zu tun hat. Der eine stoppt die Zeit, die den Abgeordneten beim Reden zusteht, was diesmal Herbers Aufgabe war. Der andere führt die Rednerliste.

Erst die Schulklasse, dann der Magen

Noch ganz frisch ist der Eindruck der Schüler, dass die Abgeordneten vieles andere erledigen, wenn sie im Plenum sitzen – und Stühle frei sind. „Wir fünf sind ja jetzt auch hier bei euch, während drüben die Sitzung läuft, obwohl da eigentlich Anwesenheitspflicht herrscht. Aber das hier gehört auch zu unserer Arbeit“, klärt Herber auf. Bei langen Sitzungen müsse zudem vieles nebenher erledigt werden. „Manchmal ist es aber auch ein Spiel: Beim Redner den Eindruck erwecken, dass keiner zuhört, und ihn damit verunsichern ...“ Beeindruckter sind die Schüler von dem klaren Bekenntnis des Quintetts zu einer den Menschen achtenden Flüchtlingspolitik. Gut die Hälfte der Jugendlichen hat einen unmittelbaren Migrationshintergrund, wie Klassenleiter Markus Jung erläutert. Daher lautet auch eine der vorbereiteten Fragen, wie es die Abgeordneten mit der Flüchtlingspolitik halten. Die künftigen Erstwähler könnten jetzt auch mit nach Hause nehmen, dass die AfD nicht mit ihnen diskutieren wollte, merkt Jung an, bevor er sich für die Ernsthaftigkeit bedankt, die Zehfuß, Herber und ihre Kollegen seiner Klasse entgegenbrachten.

Im Landtag hat derweil Kazungu-Haß gesprochen. Jetzt ist Mittagspause. Essen muss eben jeder.

 

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Die Rheinpfalz - Ludwigshafener Rundschau - Nr. 253
Samstag, 28. Oktober 2016 - lk-sondred

Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim

An der Peter-Gärtner-Realschule plus gibt es ganztägiges, abwechslungsreiches gemeinsames Lernen im Klassenverband bis zum Ende der 8. Klasse – dies ist das integrative Modell der Realschule plus. In den 8., 9. und 10. Klassen gibt es unterschiedlich lange Praktika, außerdem bereitet das eigens entwickelte verbindliche Fach „Informatische Bildung- und Bildungswegorientierung“ (IBBO) die Jugendlichen auf ihr späteres Berufsleben vor. Nachmittags werden die Schüler von Lehrkräften betreut, die in den Klassen unterrichten, in der Mittagspause zuvor gibt es eine intensive Betreuung auch durch Honorarkräfte.

 

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